Stadtmuseum und Galerie in Zwittau

Wer war eigentlich Oskar Schindler? Radaumacher, Bonvivant, Schürzenjäger, Agent im Spionagedienst, Nazi, aber auch ein Mensch, dem es gelungen ist 1200 Menschenleben zu retten. Als der amerikanische Regisseur Steven Spielberg den Film Schindlers Liste gedreht hat, begann man in den Medien und in der Öffentlichkeit über die Zwiespältigkeit des Haupthelden der Geschichte zu diskutieren, nämlich über das Zwittauer Landeskind Oskar Schindler. Bei dem Anlass des hundertjährigen Jubiläums seiner Geburt wurde im Jahre 2008 die ständige Exposition Suche nach dem Davidstern - Oskar Schindler - Gerechter unter den Völkern eröffnet, diese geht von dem wachsenden Interesse der Touristen und Geschichteliebhaber für Schindlers Geschichte und die Schicksale seiner Juden in der Holocaustzeit aus.

An 34 Ausstellungstafeln können Sie die dramatische Geschichte der Juden verfolgen, die als ihre Heimat das Böhmisch-mährische Grenzgebiet auswählten. Hunderte von Fotos dokumentieren die Reste der jüdischen Siedlung in der Region, sie erinnern an die Entwicklung der jüdischen Diaspora in einzelnen Städten und dokumentieren des Weiteren Schindlers Leben in Svitavy, Ostrava, Krakow, Brněnec und in Argentinien und Deutschland.

Eine Dominante der Exposition bilden die großflächigen Ausdrucke der Namen von den geretteten Juden und die Szenen vom Drehen des Spielbergs Film, als sich die geretteten Juden am Schindlers Grab in Jerusalem versammelten.

Stadtmuseum und Galerie in Zwittau.
Oskar Schindler – Suche nach dem Davidstern - Stadtmuseum in Zwittau (Svitavy).
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